AbLa-Umlage

Diese Umlage dient der Absicherung abschaltbarer Lasten. Wenn zu viel Strom im Netz ist, müssen einige Quellen abgeschaltet werden, um die Netzsicherheit aufrecht zu erhalten. Diese Umlage soll dadurch entstehende Nachteile für die Übertragungsnetzbetreiber ausgleichen.
pfeil-dunkelgrau Strompreis

 

Arbeitspreis

Mit dem Arbeitspreis wird jede gelieferte Kilowattstunde Strom oder Gas berechnet. Im Arbeitspreis stecken auch die Nutzungsentgelte, Abgaben und Steuern, so sie in kWh berechnet werden.
pfeil-dunkelgrau  Strompreis

Biogas

Durch Vergärung organischer Stoffe (z.B. Gülle, Pflanzen- und Speisereste) entsteht ein methanreiches, brennbares Gasgemisch. Vor allem Landwirte betreiben solche Biogas-Anlagen, in denen sie die anfallende Gülle teilweise entsorgen. Biogas lässt sich nach Aufbereitung als Motorkraftstoff nutzen. Das Verfahren ist umstritten, weil landwirtschaftliche Flächen für den Anbau von energiereichen Pflanzen (eine besondere Maissorte) verbraucht werden statt für die Erzeugung von Lebensmitteln. Damit verbraucht es Ressourcen und würde zur konventionellen Energieerzeugung gehören. Das Prinzip selbst zählt aber zu den Erneuerbaren Energien, da organische Abfälle immer anfallen.


Blockheizkraftwerk
(BHKW)

Blockheizkraftwerke sind kleine Kraftwerke, die mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden. Dafür wird entweder Erdöl oder Erdgas verwendet, oder aber auch Biodiesel bzw. Biogas. Blockheizkraftwerke lohnen sich, wenn sie möglichst nah am Ort des Wärmeverbrauchers liegen, denn sie nutzen die bei der Stromerzeugung entstehende (Ab-)Wärme. Die Effizienz ist dadurch deutlich höher als bei konventionellen Kraftwerken. Zu den erneuerbaren Energien werden Blockheizkraftwerke gerechnet, wenn der Treibstoff aus erneuerbarer Erzeugung stammt.

Siehe auch  Kraft-Wärme-Kopplung


BHWK

Siehe Blockheizkraftwerk


Brennstoffzelle

Die Brennstoffzelle erzeugt Strom durch Wandlung zugeführter Energie: Ein Verbrennungsstoff wird durch Zufügung eines Oxidationsmittels in elektrische Energie umgewandelt. Am bekanntesten ist die Wasserstoff-Sauerstoff-Brennzelle, mit der versuchsweise in der Autoindustrie als Antrieb für Elektromobile experimentiert wird.


Bundesnetzagentur

Diese Bundesbehörde regelt und überwacht alle Märkte, die mit Netzen zu tun haben: Neben den Strom- und Gasmärkten auch die Telekommunikation, Wasser und Schiene. Im Energiemarkt hat die Bundesnetzagentur weitreichende Befugnis, z.B. genehmigt sie Unternehmen, mit Energie zu handeln und prüft die pfeil-dunkelgrau Netznutzungsgebühren der Netzbetreiber.

 

 

CO₂-neutrales Gas

Bei jedem Verbrennungsprozess entsteht auch CO₂ (Kohlendioxid). Da dieses Gas erheblich an der Erwärmung des Weltklimas beteiligt ist, soll mit internationalen Abkommen der Ausstoß verringert werden. Benergie kann zwar kein CO₂-freies Gas liefern, weil es das nicht gibt. Wir bieten dafür eine Kompensierung des bezogenen Gases durch die ÖkoPLUS-Zertifizierung an. Damit werden Klimaprojekte weltweit gefördert und gleichzeitig auch nachhaltige und soziale Aspekte berücksichtigt. Die Kontrolle erfolgt jährlich durch den TÜV-Rheinland.

EEG

Diese drei Buchstaben sind die gängige Abkürzung für das „Erneuerbare Energien Gesetz“. Dieses Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien regelt den Vorrang von erneuerbarer Energie gegenüber der konventionell erzeugten. Das Gesetz trat im Jahr 2000 in Kraft und hat u.a. durch die darin festgelegten Einspeisevergütungen erheblich zur Verbreitung von Anlagen zur Erzeugung von Grünstrom beigetragen. Neben der Einspeisevergütung regelt es auch die pfeil-dunkelgrau EEG-Umlage, die mit jeder verbrauchten kWh zu zahlen sind. Seit seiner letzten Novellierung ist das Gesetz stark in der Kritik, da es durch ein neu eingeführtes Ausschreibungsverfahren kleine und mittlere Bürgerprojekte und Regionalinitiativen benachteiligt und den Ausbau an Land bremst.


EEG-Umlage

Diese Abgabe ist im pfeil-dunkelgrau EEG geregelt. Sie wurde geschaffen, um die garantierten Einspeisevergütungen zu finanzieren und weitere Maßnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien fördern zu können. Die Höhe wird durch die Regierung festgelegt. Für das Jahr 2016 zahlen Endverbraucher 6,354 ct pro kWh.
pfeil-dunkelgrau Strompreis

 

Energieeffizienz

Bezeichnet die ”Ausbeute” bei der Nutzung von Energie. Betrachtet wird dabei laut EU-Energieeffizienz-Richtlinie das Verhältnis von Ertrag an Leistung, Dienstleistungen, Waren oder Energie zu Energieeinsatz.


Energiekonzerne

In Deutschland teilen sich vier große Konzerne den Energiemarkt: EnBW (ca. Baden-Württemberg), Eon (Norden, Nordwesten, Mitte, Südosten), RWE(Westen, Süden) und Vattenfall (Nordosten, Osten). Sie erzeugen den größten Teil der konventionellen Energie (Atomkraft, Kohle, Erdgas), betreiben z.T. Offshore-Windparks oder sind an ihnen beteiligt. Auch Teile des Übertragungsnetzes sind in ihrer Hand.


Energieversorgungsunternehmen
(EVU)

Kurz auch EVU genannt, werden damit alle Firmen und Unternehmen bezeichnet, die den Kunden mit Energie versorgen. Dabei erzeugen sie diese nicht unbedingt selbst, sondern agieren wie die Bremer Energiehaus-Genossenschaft eG als Händler durch Einkauf und Verkauf.
pfeil-dunkelgrau  Energiekonzerne


EnEV

Mit der neu gefassten EnergieEinsparVerordnung schreibt die Regierung die energetischen Anforderungen für Gebäude vor. Mit berücksichtigt werden nun auch Parameter wie Dämmungen (Sommer/Winter) und Energieeffizienz. Sie gilt – mit Ausnahmen – für Wohn- und Betriebsgebäude. Sie soll dazu beitragen, dass die Bundesrepublik Deutschland die Klimaziele erreicht.


Erdgas

Erdgas ist in der westlichen Welt eine wichtige Energiequelle. Es besteht hauptsächlich aus Methan und muss für den Gebrauch chemisch bearbeitet werden. Da es fossilen Ursprungs ist, steht es nicht unbegrenzt zur Verfügung. Es tritt unterirdisch auf – meist zusammen mit pfeil-dunkelgrau Erdöl. Experten schätzen, dass die vorhandenen Lagerstätten noch etwa 60 Jahre reichen werden. Die größten Produzenten weltweit sind Russland und die USA.
pfeil-dunkelgrau L-Gas  H-Gas


Erdöl

Durch chemische Prozesse in der Erdkruste haben sich vor Millionen von Jahren Kohlenwasserstoffe organischen Ursprungs zu Erdöl umgewandelt. Erdöl war der Motor der „industriellen Revolution“, ist Grundstoff weiter Teile der chemischen Industrie und Energielieferant. Über die Reichweite der Lagerstätten ist in der Wissenschaft eine heftige Diskussion entbrannt. Manche Experten halten die Vorräte für weiterhin ausreichend, andere prognostizieren ein Versiegen der Quellen in 50 oder 100 Jahren.
pfeil-dunkelgrau Erdgas


Erneuerbare Energien

Alle Methoden, Energie ohne den Verbrauch von – endlichen – Ressourcen zu erzeugen, werden unter diesem Begriff zusammengefasst. Insbesondere sind das: Windkraft, Wasserkraft, Photovoltaik und Biogas. Erdgas und Erdöl zählen nicht dazu, da fossilen Ursprungs sind.


EVU

pfeil-dunkelgrau
Energieversorgungsunternehmen

Gasversorger

Damit werden Unternehmen bezeichnet, die Erdgas erzeugen und/oder verkaufen.
pfeil-dunkelgrau Energieversorger


Genossenschaft

Für ein Unternehmen ist die Genossenschaft eine besondere Rechtsform. Ihre Aufgabe ist, gemeinsame Ziele ihrer Mitglieder zu sichern. Es gibt Produktions- und Vertriebsgenossenschaften. Im Energiebereich haben sich in den letzten Jahren viele neue Genossenschaften gegründet, die vor allem Errichtung und Betrieb von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen verfolgen – also Produktionsgenossenschaften sind. Die Bremer Energiehaus-Genossenschaft zählt zu den wenigen Vertriebsgenossenschaften in Deutschland.

Geothermie

Die Nutzung der Erdwärme durch verschiedene technische Verfahren wird mit Geothermie bezeichnet. Entweder wird damit direkt erhitztes Wasser zum Heizen benutzt oder man erzeugt mittels (Dampf-)Turbinen Strom. Das Verfahren ist wegen der dabei möglichen Umweltschäden umstritten – so sind in der Stadt Staufen durch Risse und Setzungen 20 Prozent der Häuser betroffen.


Graustrom

Mit Graustrom wird der pfeil-dunkelgrau Strommix im Netz bezeichnet. Es kommt im Netz aller Strom (Atom-, Kohle-, Ökostrom) zusammen, egal wie er erzeugt wurde. Neben dem pfeil-dunkelgrau Grünstrom also auch der konventionelle Strom aus den Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken.


Grünstrom

Als Grünstrom wird der Strom bezeichnet, der ausschließlich über erneuerbare Verfahren erzeugt wird und dabei keine Ressourcen verbraucht. Dazu zählen pfeil-dunkelgrau Windkraft, pfeil-dunkelgrau Photovoltaik und pfeil-dunkelgrau Wasserkraft. Umstrittene Verfahren wie pfeil-dunkelgrau Geothermie– und pfeil-dunkelgrau „Biogas“-Anlagen werden ebenfalls dazu gerechnet.


Grundpreis

Die Energiekosten teilen sich für den Endverbraucher in zwei Bereiche: den Grundpreis und den pfeil-dunkelgrau Arbeitspreis. Der Grundpreis ist ein fester Betrag, mit dem der pfeil-dunkelgrau Energieversorger seine Kosten deckt, die für die Erzeugung, Transport, Vertrieb und die Bereitstellung der Energie notwendig sind.

H-Gas

„High Caloric“-Gas ist das weltweit am häufigsten vorkommende pfeil-dunkelgrau Erdgas. In unserem Gebiet wird bis jetzt durch die Netzbetreiber pfeil-dunkelgrau L-Gas geliefert, durch die absehbare Verknappung wird das Netz auf H-Gas umgestellt. Bisher konnte Benergie nicht in H-Gas-Gebiete liefern, was sich durch die Umstellung endlich ändert.


Heizkraftwerk

Ein Kraftwerk, das neben Strom auch Wärme erzeugt. Siehe Kraft-Wärme-Kopplung und Blockheizkraftwerk


Holzpellets

Aus Holzabfällen von Tischlereien und Sägewerken werden kleine Stäbchen gepresst. Sie dienen als Brennstoff zur Wärmegewinnung und zählen als Biomasse zu den erneuerbaren Energieträgern. Neben Holz gibt es auch Pellets aus Olivenkernen, -Trester und Stroh. Unter Umweltaspekten ist die Verwertung von (Holz-)Abfällen durchaus sinnvoll – beim Verbrennungsprozess gilt es, die dabei entstehenden Emissionen zu beachten


HWK

Abkürzung für Heizkraftwerk

Kilowattstunde

Die Menge von Energie wird entweder in Joule, (Kilo)Kalorien oder in Kilowattstunden gemessen. Die Kilowattstunde benennt die Menge Energie, die verbraucht wird (z.B. Strom oder Gas) Eine Kilowattstunde entspricht einer Leistung von 1000 Watt (=1 kW), die in einer Stunde verbraucht wird (z.B. Strom oder Gas), bei einer Leistung von einem Kilowatt (1 kW).


Konzessionsabgabe

Diese Abgabe ist von den Energie- und Wasserversorgungsunternehmen an die Gemeinden für die Nutzung öffentlicher Einrichtungen zu zahlen, wie z.B. für das Verlegen von Leitungen auf öffentlichem Grund. Die Höhe ist gesetzlich geregelt und ist nach der Einwohnerzahl gestaffelt. Die Konzessionsabgabe wird in der Regel zusammen mit den pfeil-dunkelgrau Netznutzungsgebühren an den jeweiligen Netzbetreiber gezahlt.
pfeil-dunkelgrau Strompreis

 

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Durch besondere Technik werden Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt. Durch die doppelte Nutzung konventioneller Quellen trägt sie zu einer Halbierung des CO2-Ausstoßes von konventioneller Energieerzeugung bei. Genutzt werden kann das Verfahren u.a. zum Antreiben von Turbinen (Gas oder Dampf) oder auch für Blockheizkraftwerke und Brennstoffzellen, was auch für Endverbraucher interessant sein kann.

 

KWK

Siehe Kraft-Wärme-Kopplung

 

KWK-Abgabe

Damit soll die Kraft-Wärme-Kopplung gefördert werden.
pfeil-dunkelgrau Strompreis

L-Gas

Das L steht für „Low Caloric“. Das Gas wird in Norddeutschland, den Niederlanden und teilweise in der Nordsee gewonnen und geht demnächst zur Neige. Es hat einen niedrigeren Brennwert als pfeil-dunkelgrau H-Gas.

Netzbetreiber

Ihnen gehören die Netze, durch die die Energie transportiert wird. Wir kennen die Überlandleitungen, die Teil des pfeil-dunkelgrau Übertragungsnetzes sind. Unser Strom benutzt in der Regel die Netze von Tennet und 50Hertz. Eine Wahlmöglichkeit besteht dabei nicht. Die Feinverteilung bis zum Endkunden erfolgt über die pfeil-dunkelgrau Mittel- und Niederspannungsnetze, die meistens (ehemaligen) Stadtwerken gehören. Bei uns sind das zum größten Teil die swb und die EWE. Den Netzbetreibern gehören nicht nur die Leitungen, sondern auch die Zähler beim Endverbraucher. Für die Durchleitung, Wartung und Messung verlangen die Netzbetreiber Gebühren, deren Höhe sie selbst festlegen. Sie werden durch die pfeil-dunkelgrau Bundesnetzagentur kontrolliert.


Netznutzungsgebühren pfeil-dunkelgrau Nutzungsentgelte


Nutzungsentgelte

Mit diesem Begriff werden alle Abgaben und Gebühren zusammengefasst, die mit der Nutzung der Strom- und Gasleitungen entstehen. Die Versorgungsnetze gehören den pfeil-dunkelgrau Netzbetreibern, die für die Durchleitung der Energie Gebühren erheben – ebenso wie die Betreiber der Übertragungsnetze. Diese Entgelte machen etwa 20 bis 25 Prozent der Endverbraucher-Preise aus.

ÖkoPlus-Zertifikat

Eine von unabhängigen Prüfern (z.B. TÜV-Rheinland) Zertifizierung von Projekten in der ganzen Welt nach ökologischen, ethischen und ökonomischen Kriterien. Benergie fördert durch ihren Tarif Gas ÖkoPlus  ein Laufwasserkraftwerk in Indien. Durch diesen Tarif kann der Erdgas-Verbraucher seinen CO₂-Ausstoß neutralisieren.


Offshore-Haftungsumlage

Diese Umlage dient der Abfederung der Risiken, die durch den verspäteten Anschluss von Offshore-Anlagen entstehen können.
pfeil-dunkelgrau Strompreis

§19-Umlage

Damit wird die Befreiung von energieintensiver Industrie und anderen Großverbrauchern von den Netzentgelten finanziert. Die Höhe ist abhängig von der Menge der erteilten Befreiungen und wird vom Endverbraucher bezahlt.
pfeil-dunkelgrau Strompreis


Photovoltaik
(PV)

Dieser Begriff beschreibt die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrischen Strom. Sie ist ein Teilbereich vom Solarstrom. Am häufigsten werden dafür Solarzellen aus Silizium verwendet. Zu Beginn der Energiewende galt diese Technik als extrem teuer, was sich aber durch gesunkene Produktionskosten deutlich geändert hat. An manchen Standorten kann die Photovoltaik mit der fossilen Energie konkurrieren. Photovoltaik wird zusammen mit der Windkraft als wichtiges Standbein der Energiewende gesehen.


PV

Gebräuchliche Abkürzung für Photovoltaikzum Beispiel: PV-Anlage

Repowering

Das Ersetzen von älteren Anlagen durch effizientere. Das hat besondere Bedeutung bei der Windkraft, da moderne Generatoren ein Vielfaches an Leistung erbringen.

Solarenergie

Die Energie, die von unserer Sonne abgegeben wird. Sie kann sowohl direkt z.B. zur Erwärmung von Wasser durch Kollektoren für Warmwasser oder Heizung genutzt werden (= Solarthermie). Solarzellen wandeln die Sonnenenergie, z.B. in einer PV-Anlage, direkt in Strom um. Diese Technik eignet sich sowohl für dezentrale Standorte als auch für Großprojekte wie z.B. Stromerzeugung in Wüstengebieten oder die Versorgung von Satelliten im Weltall.


Standby

Dieser Begriff bezeichnet den Bereitschaftsbetrieb eines technischen Gerätes (engl. für „sich bereit halten“). Geräte, die sichtbar oder unsichtbar in Bereitschaft stehen, verbrauchen dabei Energie. Durch komplettes Ausschalten kann bis zu 50 Prozent Stromverbrauch vermieden werden.


Strommix 

siehe pfeil-dunkelgrau Graustrom


Strompreis

Diese Komponenten bilden den Strompreis, den wir alle zahlen:
pfeil-dunkelgrau Grundpreis und pfeil-dunkelgrau Arbeitspreis,
pfeil-dunkelgrau
EEG-Umlage,
pfeil-dunkelgrau
Stromsteuer,
pfeil-dunkelgrau Konzessionsabgabe,
pfeil-dunkelgrau
KWK-Abgabe,
pfeil-dunkelgrau
§19-Umlage,
pfeil-dunkelgrau
Offshore-Haftungsumlage,
pfeil-dunkelgrau
AbLa-Umlage
und die Mehrwertsteuer.


Stromsteuer

Die Stromsteuer wurde zur Finanzierung klimapolitischer Projekte und Maßnahmen eingeführt. Seit 2003 beträgt sie 2,05 ct/kWh. Siehe Strompreis


Stromversorger

Damit werden Unternehmen bezeichnet, die Elektrizität erzeugen und/oder verkaufen. Wie der Strom erzeugt wird, ist dabei unerheblich.
siehe auch  Energieversorger

Wärmepumpe

Die Wärmepumpe entzieht der Umgebung, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme und führt sie einem Kältekreislauf zu. Dieser wird dadurch wärmer, was durch die Übertragung auf Luft oder Wasser zum Heizen verwendet werden kann. Dieses Prinzip wurde lange nur zur Erzeugung von Kälte genutzt und findet sich in unseren Kühlschränken. Mit der Möglichkeit, damit auch Wärme zu erzeugen, findet diese Technik bei alternativer Energiegewinnung Anwendung.


Wasserkraft

Wasserkraft wird schon seit Jahrhunderten genutzt. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die Kraft des laufenden Wassers per Wasserrad zum mechanischen Antrieb von Mühlen oder Sägewerken genutzt. Heute werden hauptsächlich Turbinen eingesetzt um elektrische Energie zu erzeugen. Weltweit liegt die Erzeugung von Energie mittels Wasserkraft an dritter Stelle nach Erdöl und Kohle – noch vor dem Atomstrom. Sie gehört zu den Erneuerbaren Energien.


Windkraft

Die Gewinnung von Energie aus Windkraft hat weltweit eine lange Tradition. Über Jahrhunderte wurde die Kraft des Windes mechanisch genutzt, z. B. um Mühlensteine oder Sägen zu bewegen. Heute erzeugen moderne Windkraftanlagen Strom durch Generatoren, der dann ins Netz eingespeist wird. Inzwischen stehen Windparks sowohl an Land wie „Offshore“ auf dem Meer. Um das Potential besser zu nutzen, werden die ersten Anlagen an Land durch Repowering mit einer besseren Leistung versehen. Windkraft lieferte lt. Umweltbundesamt 31,5 % der in Deutschland erzeugten Erneuerbaren Energie.


Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad beschreibt die Energieeffizienz bei der Umwandlung von Energie. Zum Beispiel haben Energiesparlampen oder LEDs einen höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Glühbirnen, weil diese ca. 80 Prozent der eingesetzten Energie in Wärme und nur 20 Prozent in Licht umwandeln.

Zertifikate

Da es keine einheitliche Qualitätskontrolle für Öko-Strom gibt, haben einige Umweltverbände gemeinsam mit Anbietern und Produzenten eigene Qualitätslabel geschaffen, die Auskunft über die Produktion und das Produkt geben sollen. Am anerkanntesten sind die Qualitätssiegel „Grüner Strom Label (GSL)“ und „ok-power“. Vorsicht geboten ist bei sogenannten RECS-Zertifikaten, die lediglich einen Handel mit Herkunftsnachweisen beinhalten, ohne dass Gelder in den Ausbau der erneuerbaren Energien fließt.