Strom sparen

Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist klimaneutral und umweltschonend, gleichwohl bleiben Natur und Landschaft dabei nicht ganz unberührt. Deshalb gilt auch für Naturstrom: Sparen schont die Umwelt – und natürlich den Geldbeutel.

Ladekabel von Handy & Co ziehen Strom, solange sie  in der Steckdose hängen. Auch wenn das Gerät selbst längst abgestöpselt ist. Also besser rausziehen, sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist.

im Haushalt

Thermoskanne statt Warmhalteplatte.
Wenn der Kaffee durchgelaufen ist, sollte die Kaffeemaschine ihre Arbeit getan haben. Das Heißhalten danach erledigt – ohne Stromverbrauch – am besten eine Thermoskanne.

Passgenau kochen
Topf oder Pfanne sollten nie kleiner als die gewählte Herdplatte sein. Ist diese nämlich nicht komplett abgedeckt, geht ungenutzte Wärme – und damit Energie – verloren.

Weiterkochen bei Null
Beim Kochen auf einem E-Herd kann man das Kochfeld getrost einige Minuten vor dem Garende auf Null drehen. Die verbleibende Wärme besorgt des Rest.

Wasser kochen in Rekordzeit
Der elektrische Wasserkocher schlägt Herd und Mikrowelle – und liegt beim sparsamen Zeit- und Energieverbrauch um Längen voraus. Da lohnt es sich auch, das Nudelwasser „extern“ vorzukochen.
Und noch schneller wird der Wasserkocher, wenn man nur so viel Wasser einfüllt, wie tatsächlich benötigt wird!

Jedem Topf seinen Deckel
Ein Topf mit Deckel ist drei Mal besser als einer ohne. Denn er benötigt nur ein Drittel der Energie, um die gewünschte Temperatur zu erreichen oder zu halten.

Unter Dampf Energie sparen
Dampfgarer und Schnellkochtöpfe sind die Weltmeister unter den Kochtöpfen. Sie benötigen bis zu 50% weniger Zeit, bis zu 30% weniger Energie und gehen sogar schonender mit Kartoffeln & Co um.

Kühlen ohnen  heiß zu laufen
Kühl- und Gefriergeräte müssen weniger „arbeiten“, wenn sie nicht neben Wärmequellen wie Herd oder Heizkörper stehen und keine noch heißen Lebensmittel runterkühlen müssen.

Platz und Strom sparen
Ein stets halb leerer Kühlschrank, ein zu großes Gefrierfach und ein überdimensionierter Gefrierschrank nehmen nicht nur Platz weg, sie ziehen auch unnötig viel Strom. Wer die Größe seiner|ihrer Haushaltsgeräte dem tatsächlichen Bedarf anpasst, ist besser dran.

Dauerhaft cool bleiben
7°C ist die optimale Temperatur für den Kühlschrank. Vor allem, wenn sie weitestgehend konstant bleibt, die Kühlschranktür so wenig wie möglich geöffnet wird und nur abgekühlte Speisen eingestellt werden. Im Gefrierschrank ist übrigens eine konstante Temperatur von -18°C ideal.

Vom Eise befreien
Eine Eisschicht im Kühl- und Gefrierschrank treibt den Energiebedarf nach oben. Rechtzeitiges Abtauen beugt der Energieverschwendung vor.

Je voller desto doller
Eine gut gefüllte Waschmaschine verbraucht wesentlich weniger Energie als zwei halb volle Ladungen. Das gilt auch für Spülmaschinen.

40 wählen, 50 sparen
Normal verschmutzte Wäsche wird schon bei 40 °C sauber und spart dabei  50% Energie

am Schreibtisch

Leerlauf stoppen
Computer, Monitore und Drucker im Stand-By-Betrieb verbringen die „Wartezeit“ mit unnötiger Power. Ausschalten spart Energie und Geld und ist mit einer abschaltbaren Steckerleiste schnell erledigt.

In aller Ruhe sparen
Bei der Schreibtischarbeit ist der PC nicht immer im vollen Einsatz. Es lohnt sich also, den Energiesparmodus zu aktivieren und entsprechend der eigenen Anforderungen individuell einzustellen. Das kann bis zu 90 Prozent Strom sparen – und schont bei Laptops auch noch die Akkureserven.

in der Freizeit

Leerlauf stoppen
Fernsehgeräte, DVD-Player, HiFi-Geräte, Computer und Monitore im Stand-By-Betrieb verbringen die „Wartezeit“ mit viel Power. Ausschalten spart Energie und Geld und ist mit einer abschaltbaren Steckerleiste schnell erledigt.

Ladegeräte nicht hängen lassen
Ladegeräte von Handy, Kamera & Co ziehen Energie, solange sie am Stromnetz hängen. „Akku voll“ ist also auch das Signal für „Netzstecker ziehen!“.